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M2M: From Moments to Movements

Eine Lesereihe, die bewegt.

August - September 2021


Die Termine für die Lesereihe "M2M: From Moments to Movements - Eine Lesereihe, die bewegt." werden demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.

In einer Zeit, in der wir dazu aufgerufen sind, uns viel zu Hause, in unserer Stadt, in unserer Region aufzuhalten, in der Reisen gerade nicht möglich sind und in der wir uns das ein ums andere Mal an fremde Orte wünschen; in dieser Zeit eröffnet uns die Literatur neue Welten, sie reist mit uns quer durch die Zeit, tanzt mit uns durch die Nacht, wir begegnen neuen Gesichter, sprechen mit Menschen und hören ihre Geschichten. Und manchmal erkennen wir uns auch wieder.

Literatur hat das Vermögen, gesellschaftliche und politische Themen aus vielen Perspektiven zu beleuchten. Und uns selbst vor diesem Spiegel zu reflektieren. COVID-19 dominiert gerade unser Leben, und das bereits seit über einem Jahr. Der plötzliche Stillstand provoziert zugleich in einem jedem Bedürfnisse und Sehnsüchte, aber auch das Gefühl des Alleinseins, Wut, Hilflosigkeit. Was im Alltag selbstverständlich schien, ist durch die Maßnahmen plötzlich in Gefahr. Die Welt steht Kopf und mit ihr unser Leben und das Leben der Menschen um uns herum. Das ist unbequem. Nicht nur, dass wir auf das verzichten müssen, was uns lieb und teuer geworden ist. Unsere persönlichen Privilegien, die Freiheit, sich überall hin bewegen zu können, und unsere geliebten Menschen immer um uns zu haben. Darüber hinaus werden plötzlich gesellschaftliche Probleme wieder sichtbar, die nicht erst durch die Pandemie entstanden sind, sondern erst im Stillstand plötzlich offensichtlich werden.

Die Lesereihe „M2M: From Moments to Movements“ vereint verschiedene Themen, die uns „bewegen“. Facetten einer vielseitigen Gesellschaft werden aufgezeigt, jede erzählt aus verschiedenen persönlichen Perspektiven der Protagonist:innen. Ihnen gemein ist, dass sie alle den Bedingungen ihrer Zeit unterworfen sind. Die Autor:innen entführen uns in die von Ihnen entworfenen Welten und stehen uns nach jeder Lesung in einem kurzen Interview Rede und Antwort.

Der Kulturgraben e.V. möchte mit diesem Beitrag den Kultursommer in Trier durch eine Lesereihe und gleichzeitig Lesereise bereichern, die mal unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen soll und durch die sehr verschiedenen Beiträge einmal darüber reflektieren lässt, was unsere eigenen gesellschaftlichen Privilegien sind, was wir vermissen in Zeiten der Pandemie, aber auch aufzeigt, welche gesellschaftlichen Probleme in den letzten Jahren in den Hintergrund geraten sind und auch, warum sie aktuell wieder spürbar werden.

Exhaus bleibt.